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Zytomegalieinfektion

Das Zytomegalievirus kann durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten bzw. Schleimhautkontakt sowie durch Blut und Blutprodukte übertragen werden.
Die Erstinfektion verläuft meist ohne Beschwerden und ist besonders gefährlich wenn sie in der Schwangerschaft durchgemacht wird.

In der Schwangerschaft kann das Virus über die Plazenta oder bei der Geburt über den Geburtskanal auf das Kind übertragen werden.
Von diesen Kindern haben 90% Spätschäden, wie z.B. geistiger und körperlicher Entwicklungsrückstand, Sprach- und Hörstörungen.

Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, ob bereits eine Infektion durchgemacht wurde und ein Immunschutz vorliegt oder nicht.